GRESB und ESG-Datenanforderungen: welche Energiedaten Bestandshalter brauchen
GRESB bewertet Immobilienbestände jährlich nach ESG-Kriterien. Auf der Energieseite entscheidet, ob saubere, objektscharfe Daten zur Verfügung stehen - genau hier setzt die gebündelte Beschaffung an.
GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmark) verlangt von Beständen jährlich Energiekennzahlen: Energieintensität in kWh/m²a, Treibhausgase nach Scope 1 und Scope 2, den Green-Power-Anteil sowie Like-for-Like-Vergleiche derselben Objekte über mehrere Jahre. Öko-Allgemeinstrom und Öko-Heizgas aus der gebündelten Beschaffung liefern Inputs für Green Power Procurement und Energieintensität. Der objektscharfe Datensatz je Berichtsperiode ist je nach gewählter Variante exportierbar.
Welche Energiedaten verlangt GRESB konkret?
GRESB betrachtet einen Bestand nicht nur als Adressliste, sondern als Datensatz. Energieseitig stehen wenige Kennzahlen im Mittelpunkt, die sich über alle Objekte hinweg vergleichbar machen lassen. Wer diese Größen sauber führt, hat die Grundlage für ein belastbares Reporting - unabhängig davon, ob das Ergebnis am Ende gut oder verbesserungswürdig ausfällt.
GRESB-relevante Energiekennzahlen
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| Energieintensität | Energieverbrauch je Fläche und Jahr (kWh/m²a) |
| Scope 1 | Direkte Emissionen, z.B. aus Heizgas vor Ort |
| Scope 2 | Emissionen aus eingekauftem Strom (Stromeinkauf) |
| Green Power | Anteil erneuerbarer Energie am Einkauf (Green Power Procurement) |
| Like-for-Like | Vergleich derselben Objekte über mehrere Jahre |
Wie liefert die gebündelte Beschaffung Inputs für GRESB?
Die Energiebeschaffung berührt zwei dieser Größen direkt. Öko-Allgemeinstrom geht in Scope 2 und in den Green-Power-Anteil ein, weil hier der Stromeinkauf bilanziert wird. Öko-Heizgas betrifft Scope 1 und - über den Vermieteranteil nach dem Stufenmodell des CO2KostAufG (§ 5 i. V. m. Anlage) - auch die Kostenseite. Beide Pfade lassen sich im Rahmenvertrag abbilden, ohne dass jedes Gebäude einzeln verhandelt werden muss. CLEOenergy ist dabei kein Versorger, sondern vermittelt als Makler die passenden Verträge.
Warum sind objektscharfe Daten und Like-for-Like so wichtig?
GRESB lebt vom Jahresvergleich derselben Objekte. Ein Datensatz, der pro Berichtsperiode objektscharf vorliegt, macht Like-for-Like-Auswertungen überhaupt erst sauber möglich. Je nach gewählter Variante lässt sich ein solcher Export je Periode bereitstellen - so wandert die Energiedimension nicht als Schätzwert, sondern als belegbarer Wert ins Reporting. Ob und wie der Green-Power-Anteil die Umweltbilanz verbessert, hängt vom konkreten Bestand ab und kann diese senken, ohne dass es eine Garantie gibt.
Häufige Fragen
Ist CLEOenergy ein GRESB-Berater?
Nein. CLEOenergy vermittelt Energieverträge und liefert objektscharfe Verbrauchs- und Beschaffungsdaten als Input. Die eigentliche GRESB-Teilnahme und -Bewertung verantworten Sie oder Ihr ESG-Dienstleister.
Senkt Öko-Strom automatisch unsere GRESB-Bewertung im positiven Sinn?
Öko-Allgemeinstrom kann den Green-Power-Anteil erhöhen und Scope-2-Emissionen senken. Ob sich daraus eine bessere Gesamtbewertung ergibt, hängt vom gesamten Bestand und der Methodik ab.
Bekommen wir die Daten je Berichtsperiode?
Ein objektscharfer Datensatz je Berichtsperiode ist je nach gewählter Variante exportierbar. Den genauen Umfang besprechen wir vor Vertragsschluss.
Energiedaten als ESG-Input nutzen
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