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Lieferstellenbündelung: viele Zähler, ein Versorger, ein Rahmenvertrag

Im Bestand verteilen sich Heizungsanlagen und Allgemeinstromzähler oft auf viele Versorger und Laufzeiten. Die Bündelung führt sie zusammen - mit besseren Konditionen und weniger Aufwand.

Auf einen Blick

Jede Heizungsanlage und jeder Allgemeinstromzähler ist eine eigene Lieferstelle. Im Bestand sind diese meist auf viele Versorger und Vertragslaufzeiten verteilt. Die Lieferstellenbündelung führt sie auf einen Versorger und einen Rahmenvertrag zusammen. Größere Mengen ermöglichen bessere Konditionen und weniger Verwaltungsaufwand. Der Wechsel erfolgt rollierend mit dem jeweiligen Vertragsende, ohne Bruch. Mieter zahlen weiterhin Grundversorger-Niveau, es entstehen keine Mehrkosten.

Was ist eine Lieferstelle und warum gibt es so viele?

Eine Lieferstelle ist der Punkt, an dem Energie geliefert und gemessen wird - im MFH typischerweise jede Heizungsanlage und jeder Allgemeinstromzähler. Über die Jahre entstehen pro Objekt eigene Verträge mit unterschiedlichen Versorgern und Vertragsenden. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich, der einzeln verwaltet werden muss und beim Einkauf keine Mengenvorteile nutzt.

Wie funktioniert die Bündelung konkret?

Bei der Bündelung werden die verstreuten Lieferstellen auf einen Versorger und einen Rahmenvertrag zusammengeführt. Das geschieht nicht in einem Bruch, sondern rollierend.

  1. Lieferstellen erfassen - alle Heizgas- und Allgemeinstromzähler des Bestands werden aufgenommen.
  2. Konditionen bündeln - die zusammengeführte Menge wird am Markt angesprochen; größere Mengen bedeuten bessere Konditionen.
  3. Rollierend wechseln - jedes Objekt wechselt mit seinem jeweiligen Vertragsende, ohne Bruch im laufenden Betrieb.

Welchen Vorteil bringt die Bündelung der Verwaltung?

Der Aufwand sinkt, weil aus vielen Einzelverträgen ein gesteuertes Portfolio wird. Gleichzeitig verbessern größere Mengen die Konditionen im Einkauf. Für die Mieter ändert sich nichts am Niveau - sie zahlen weiterhin Grundversorger-Niveau, es entstehen keine Mehrkosten. Der Konditionsvorteil und der reduzierte Aufwand kommen der Verwaltung und den Eigentümern zugute.

Häufige Fragen

Müssen alle Lieferstellen gleichzeitig wechseln?

Nein. Der Wechsel erfolgt rollierend mit dem jeweiligen Vertragsende. Es gibt keinen Bruch, die Versorgung läuft durchgehend weiter.

Profitieren auch Mieter von den besseren Konditionen?

Mieter zahlen weiterhin Grundversorger-Niveau, es entstehen keine Mehrkosten. Der Konditionsvorteil betrifft die Beschaffung und kommt Verwaltung und Eigentümern zugute.

Lassen sich einzelne Gebäude ausnehmen?

Ja, einzelne Objekte können ausgeschlossen werden. Das verkleinert allerdings die gebündelte Menge und damit die Portfoliobasis.

Gebündelt rechnen statt einzeln verwalten

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