Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) einfach erklärt
Das BEHG ist der Grund, warum auf jeder Gas- und Heizölrechnung seit 2021 ein CO2-Preis steckt. Für Bestandshalter ist es kein Randthema, sondern ein steigender Kostenfaktor mit klaren rechtlichen Spielregeln.
Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) bepreist seit 2021 CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Heizöl über einen nationalen Emissionshandel. Der Preis ist auf einen gesetzlich festgelegten, steigenden Pfad angelegt und geht ab 2028 in den europäischen Emissionshandel ETS2 über; bis einschließlich 2027 gilt der nationale Festpreispfad weiter. Über das CO2KostAufG wird die Last nach der CO2-Intensität (kg CO2 pro Quadratmeter und Jahr) zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt. Der CO2-Preis ist Teil des Gaspreises - nicht verhandelbar, aber durch die Gebäudeeffizienz beeinflussbar.
Was ist das BEHG?
Das Brennstoffemissionshandelsgesetz führt seit 2021 einen nationalen Emissionshandel für fossile Brennstoffe ein. Inverkehrbringer von Brennstoffen müssen für die enthaltenen CO2-Emissionen Zertifikate erwerben. Erdgas und Heizöl erhalten dadurch einen CO2-Preis, der auf den eigentlichen Brennstoffpreis aufschlägt und am Ende im Gaspreis je Kilowattstunde landet. Das BEHG schließt damit die Lücke zu Sektoren wie Industrie und Energieerzeugung, die schon länger im europäischen Emissionshandel erfasst sind.
Warum steigt der CO2-Preis?
Der nationale CO2-Preis ist nicht statisch, sondern bewusst auf einen steigenden Pfad angelegt (§ 10 Abs. 2 BEHG). Das Ziel ist, einen wachsenden Anreiz zur Emissionsminderung zu setzen - je teurer die Tonne CO2, desto stärker lohnt sich der Umstieg auf effizientere oder erneuerbare Wärme. Für den Bestand bedeutet das: Höhere CO2-Preise schlagen sich direkt im Gaspreis nieder, und dieser Anteil wächst über die Jahre. Der Posten ist gesetzlich gesetzt und damit nicht verhandelbar.
Was passiert ab 2028?
Ab 2028 läuft der nationale Emissionshandel des BEHG in den europäischen Emissionshandel ETS2 über (§ 24 BEHG); bis einschließlich 2027 gilt der nationale Preis weiter. Die Bepreisung für Gebäude und Verkehr wird dann nicht mehr national mit festen Preisen oder Korridoren gesteuert, sondern über einen europäischen Markt mit handelbaren Zertifikaten. Damit kann sich die Preisbildung dynamischer entwickeln. Für Bestandshalter bleibt die Grundlogik gleich: CO2 aus fossilen Brennstoffen kostet Geld, und der Kostenfaktor ist tendenziell steigend.
Was bedeutet das BEHG für die Vermittlung durch CLEOenergy?
Der CO2-Preis nach BEHG steckt fest im Gaspreis und lässt sich über die Versorgerwahl nicht verhandeln - verhandelbar ist allein der Beschaffungsteil. Beeinflussbar ist die CO2-Last dennoch: über die Gebäudeeffizienz und konditional über Öko-Heizgas, das ein Gebäude im Stufenmodell des CO2KostAufG rechnerisch in eine niedrigere Stufe verschieben und so den Vermieteranteil der CO2-Kosten senken kann. CLEOenergy bündelt die Heizgas-Lieferstellen eines Portfolios und vermittelt sie an einen passenden Versorger; Öko-Heizgas ist dabei eine optionale Komponente. CLEOenergy ist kein Versorger und keine Plattform. Der wirtschaftliche Vorteil fließt als wiederkehrende, portfolio-basierte und vor Vertragsschluss bezifferte Provision an Verwaltung und/oder Eigentümer - nie per Kilowattstunde. Der Mietertarif bleibt auf Grundversorger-Niveau.
Häufige Fragen
Trägt der CO2-Preis allein der Mieter?
Nein. Das CO2KostAufG teilt die CO2-Kosten nach der CO2-Intensität (kg CO2 pro Quadratmeter und Jahr) zwischen Vermieter und Mieter auf - je schlechter die Effizienz, desto höher der Vermieteranteil.
Lässt sich der CO2-Preis durch Versorgerwechsel senken?
Nein. Der CO2-Preis ist gesetzlich gesetzt und in jedem Gaspreis gleich. Verhandelbar ist allein der Beschaffungsteil. Beeinflussbar ist die CO2-Last über die Gebäudeeffizienz.
Was ändert sich konkret 2028?
Der nationale Emissionshandel geht in den europäischen ETS2 über; bis einschließlich 2027 gilt der nationale Preis weiter. Die Bepreisung wird dann über einen europäischen Zertifikatemarkt gesteuert; der Kostenfaktor bleibt tendenziell steigend.
CO2-Last im Bestand einordnen lassen
Der CO2-Preis steigt, der Beschaffungsteil bleibt verhandelbar - sehen Sie die portfolio-basierte Provision für Ihre Heizgas-Bündelung.
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