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Bündelausschreibung für Immobilienportfolios: Energie als Erlöslinie

Für institutionelle Bestandshalter ist Energie heute reine Kostenposition. Eine portfolioweite Bündelausschreibung macht daraus eine wiederkehrende Erlöslinie - ohne Bauaktivität und ohne Mehrkosten für Mieter.

Auf einen Blick

Asset Manager, Family Offices und Bestandshalter mit 20 und mehr Gebäuden behandeln Energie meist als reine Kostenposition. Eine portfolioweite Bündelung - das gesamte Energieportfolio wird statt Objekt für Objekt an einen passenden Versorger vermittelt, keine klassische Ausschreibung mit vielen Angeboten - macht daraus eine wiederkehrende Erlöslinie. Beispiel: 220 Wohneinheiten in 20 Gebäuden, bis zu EUR 9.000 pro Jahr Provision. Öko-Varianten können in die ESG-Bilanz einzahlen.

Warum ist Energie für institutionelle Bestandshalter nur eine Kostenposition?

In großen Portfolios wird Energie häufig Objekt für Objekt eingekauft, mit unterschiedlichen Versorgern, Laufzeiten und Konditionen. Das bindet Verwaltungsaufwand und lässt Volumenvorteile ungenutzt. Energie bleibt so eine reine Kostenposition, statt einen eigenen Wertbeitrag zu leisten.

Wie wird daraus eine Erlöslinie?

Die portfolioweite Bündelung kehrt die Logik um: Das gesamte Portfolio wird statt Objekt für Objekt an einen passenden Versorger vermittelt und auf einen Versorger harmonisiert - rollierend mit den jeweiligen Vertragsenden. Das ist keine klassische Ausschreibung mit vielen eingeholten Angeboten, sondern die gezielte Vermittlung an den passenden Partner.

  1. Bestand und bestehende Vertragsenden erfassen.
  2. Das gesamte Portfolio gebündelt am Markt platzieren und den passenden Versorger suchen.
  3. Auf einen Versorger harmonisieren, rollierend zu den Vertragsenden.
  4. Konditionsvorteil als wiederkehrende, portfolio-basierte Provision vereinnahmen.

Der Konditionsvorteil fließt als portfolio-basierte, vor Vertragsschluss individuell bezifferte Provision - ohne Bauaktivität und ohne Mehrkosten für die Mieter, deren Tarif auf Grundversorger-Niveau bleibt.

Was bringt das konkret - mit Beispiel?

Ein Bestand von 220 Wohneinheiten in 20 Gebäuden erreicht als Richtwert bis zu EUR 9.000 pro Jahr Provision. Zusätzlich kann bei Öko-Heizgas konditional ein geringerer Vermieteranteil der CO2-Kosten von bis zu EUR 5.600 pro Jahr entstehen. Die Größenordnung skaliert mit dem Bestand.

Wie zahlt das auf ESG ein?

Öko-Allgemeinstrom und Öko-Heizgas können in die ESG-Bilanz einzahlen - im Sinne von Scope 2 und Green Power Procurement - und den Vermieteranteil der CO2-Kosten konditional senken. So verbindet die Bündelausschreibung eine wirtschaftliche Erlöslinie mit messbaren ESG-Effekten.

Häufige Fragen

Müssen wir für die Erlöslinie sanieren oder bauen?

Nein. Die Bündelausschreibung wirkt rein über Beschaffung und Vertragsharmonisierung, ohne Bauaktivität.

Was passiert mit den laufenden Versorgerverträgen?

Die Harmonisierung erfolgt rollierend zu den jeweiligen Vertragsenden, damit keine bestehenden Verträge gebrochen werden müssen.

Steigen dadurch die Kosten für Mieter?

Nein. Der Mietertarif bleibt auf Grundversorger-Niveau. Der Konditionsvorteil fließt als Provision an den Bestandshalter.

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