Dekarbonisierung des Bestands ohne CapEx
Nicht jeder CO2-Hebel braucht eine Bauinvestition: Der Wechsel der Energiebeschaffung wirkt am schnellsten - und ergänzt die Sanierung, ohne sie zu ersetzen.
Für Bestandshalter ist der Wechsel der Energiebeschaffung - etwa auf Öko-Allgemeinstrom und Öko-Heizgas - der CO2-Hebel mit der kürzesten Vorlaufzeit und ohne Bauinvestition. Er kann die CO2-Intensität des Bestands konditional senken und damit auf etablierte ESG-Pfade wie CRREM und GRESB einzahlen. Er ergänzt die bauliche Sanierung, ersetzt sie aber nicht.
Warum ist die Beschaffung der schnellste CO2-Hebel?
Bauliche Maßnahmen wie Dämmung, Fenstertausch oder ein neuer Wärmeerzeuger erfordern Planung, Genehmigungen, Kapital und oft Jahre Vorlauf. Ein Wechsel der Energiebeschaffung kommt dagegen ohne Bauinvestition aus und hat die mit Abstand kürzeste Vorlaufzeit. Wird etwa von konventionellem auf Öko-Allgemeinstrom und Öko-Heizgas umgestellt, kann die bilanzielle CO2-Intensität des Bestands konditional sinken - also abhängig von Bilanzierungsregeln und der jeweiligen Anerkennung. Damit lässt sich kurzfristig Bewegung in die CO2-Kennzahlen bringen, ohne dass ein einziges Bauprojekt angestoßen werden muss.
Wie zahlt das auf CRREM und GRESB ein?
CRREM (Carbon Risk Real Estate Monitor) bildet Absenkungspfade für die CO2-Intensität von Immobilien ab; GRESB bewertet die Nachhaltigkeits-Performance von Portfolios. Öko-Allgemeinstrom und Öko-Heizgas können die CO2-Intensität reduzieren und damit konditional auf diese ESG-Pfade einzahlen - ohne dass Bauprojekte erforderlich sind. Ob und in welchem Umfang die Reduktion anerkannt wird, hängt von den jeweiligen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln ab; daher die konditionale Formulierung. Der Beschaffungswechsel ist damit ein Baustein, der die ESG-Berichterstattung unterstützen kann, kein Automatismus.
Ersetzt das die Sanierung?
Nein. Der Beschaffungswechsel ergänzt die bauliche Sanierung, ersetzt sie aber nicht. Eine bessere Gebäudehülle und effiziente Anlagentechnik senken den absoluten Energiebedarf dauerhaft - die Beschaffung verändert vor allem die CO2-Bilanz der eingekauften Energie. Beide Hebel wirken zusammen auf das Dekarbonisierungsziel: Die Beschaffung liefert den schnellen, kapitalschonenden Einstieg, die Sanierung die langfristige Substanz.
Wie unterstützt CLEOenergy diesen Hebel?
CLEOenergy bündelt das Portfolio mehrerer Liegenschaften und vermittelt es an einen passenden Versorger - direkt umsetzbar, ohne Bauarbeiten und ohne CapEx. Wo Öko-Allgemeinstrom und Öko-Heizgas Teil der Vermittlung sind, kann dies konditional auf die CO2-Intensität und damit auf CRREM/GRESB einzahlen. Die Provision bezieht sich auf das gesamte Portfolio und kann an die Verwaltung und/oder Eigentümer beziehungsweise WEG fließen; sie richtet sich nach Portfoliogröße und weiteren Faktoren, nicht nach kWh. CLEOenergy ist dabei kein Versorger und keine Plattform, sondern Vermittler des gebündelten Portfolios.
Häufige Fragen
Brauche ich für diesen CO2-Hebel eine Bauinvestition?
Nein, der Wechsel der Energiebeschaffung kommt ohne CapEx aus und hat eine kurze Vorlaufzeit. Er lässt sich unabhängig von Sanierungsprojekten umsetzen.
Senkt Öko-Energie meine CO2-Intensität garantiert?
Die CO2-Intensität kann konditional sinken - ob und wie stark die Reduktion anerkannt wird, hängt von den Bilanzierungs- und Bewertungsregeln ab. Eine pauschale Garantie gibt es daher nicht.
Reicht der Beschaffungswechsel allein für meine ESG-Ziele?
Er ist ein schneller, kapitalschonender Baustein, ersetzt aber nicht die bauliche Sanierung. Für die Zielerreichung wirken Beschaffung und Sanierung zusammen.
CO2 senken ohne Bauinvestition
CLEOenergy vermittelt Ihr gebündeltes Portfolio an einen passenden Versorger - der schnellste CO2-Hebel, ganz ohne CapEx.
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