Heizungsarten im MFH im Energiekosten-Vergleich
Gas, Wärmepumpe, Fernwärme und Pellet unterscheiden sich im Mehrfamilienhaus deutlich - beim Energieträger, bei den Energiekosten, in der Scope-Wirkung und darin, wie gut sich der Bedarf bündeln lässt.
Gas, Wärmepumpe, Fernwärme und Pellet unterscheiden sich beschaffungs- und energiekostenseitig deutlich - und in ihrer Scope-Wirkung: Gas erzeugt Emissionen im Scope 1, Wärmepumpenstrom fällt unter Scope 2. Welche Energieart sich wie bündeln lässt, hängt vom Energieträger ab: Heizgas und Wärmepumpenstrom über das Portfolio, Fernwärme versorgerabhängig, Pellet nur eingeschränkt.
Welche Heizungsarten kommen im MFH infrage?
Im Mehrfamilienhaus sind vor allem vier Heizungsarten verbreitet: Gas, Wärmepumpe, Fernwärme und Pellet. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Technik, sondern auch im Energieträger, in der Beschaffung und in der Scope-Zuordnung. Genau diese drei Dimensionen sind für Energiekosten und Berichterstattung entscheidend - denn sie bestimmen, woher die Energie kommt, wie sie eingekauft wird und wie ihre Emissionen bilanziert werden.
Heizungsarten im Vergleich
| Heizungsart | Energieträger | Scope-Effekt | Bündelung |
|---|---|---|---|
| Gas | Heizgas | Scope 1 (vor Ort) | über Portfolio möglich |
| Wärmepumpe | Strom | Scope 2 (eingekauft) | über Portfolio möglich |
| Fernwärme | Wärme | Scope 2 (eingekauft) | versorgerabhängig |
| Pellet | Holzpellets | vor Ort | eingeschränkt |
Die Tabelle zeigt das Muster: Energieträger, die am Markt als Strom oder Gas gehandelt werden, lassen sich gut portfolioweit beschaffen. Fernwärme ist an den lokalen Versorger und sein Netz gebunden. Pellet als fester Brennstoff folgt einer eigenen Logistik und entzieht sich der gebündelten Strom- und Gasbeschaffung weitgehend.
Welche Energieart lässt sich bündeln?
Heizgas und der Strom für Wärmepumpen lassen sich über das Portfolio bündeln und an einen passenden Versorger vermitteln. Beide werden als marktgängige Commodity gehandelt, sodass größere Abnahmemengen über den Bestand verhandelbar sind. Fernwärme ist dagegen versorgerabhängig - hier bestimmt der lokale Anbieter die Konditionen, eine freie Vermittlung ist meist nicht möglich. Pellet als fester Brennstoff ist nur eingeschränkt bündelbar, weil Beschaffung und Anlieferung anders organisiert sind.
Wie unterstützt CLEOenergy je nach Heizungsart?
CLEOenergy ist kein Versorger, sondern vermittelt die Energiebeschaffung des Bestands auf Maklerbasis. Der Hebel hängt direkt an der Heizungsart: Heizgas für Gasheizungen und Wärmepumpenstrom lassen sich über das Portfolio bündeln und an einen passenden Versorger vermitteln. Bei Fernwärme ist der Spielraum durch den lokalen Versorger begrenzt, bei Pellet durch den festen Brennstoff. In allen Fällen liefert die objektscharfe Beschaffung zugleich die Verbrauchsdaten, die für Scope-Zuordnung und Reporting benötigt werden. Welche Energieart in welchem Umfang wirtschaftlich vermittelbar ist, zeigt der Provisionsrechner für das jeweilige Portfolio.
Häufige Fragen
Wirkt sich die Heizungsart auf die Scopes aus?
Ja. Eine Gasheizung verursacht Emissionen direkt vor Ort (Scope 1), während eine Wärmepumpe über den eingekauften Strom in Scope 2 fällt. Die Heizungsart entscheidet damit mit, in welchem Scope die Wärmeerzeugung bilanziert wird.
Lässt sich Fernwärme bündeln wie Gas?
Nur eingeschränkt. Fernwärme ist versorgerabhängig und an das lokale Netz gebunden, während Heizgas und Wärmepumpenstrom über das Portfolio vermittelt werden können.
Wärmeenergie des Bestands vermitteln
Heizgas und Wärmepumpenstrom portfolioweit bündeln - sehen Sie, welche Provision je nach Heizungsart erreichbar ist.
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