Strompreis-Zusammensetzung für Liegenschaften 2026
Der Strompreis für Liegenschaften besteht aus vielen Blöcken - doch nur ein einziger davon ist verhandelbar. Wer den Aufbau kennt, weiß, wo der Hebel wirklich liegt.
Der Strompreis für Liegenschaften setzt sich aus Beschaffung/Vertrieb, Netzentgelten, Messstellenbetrieb, Konzessionsabgabe sowie Steuern und Umlagen zusammen. Nur der Beschaffungsteil ist verhandelbar - alle übrigen Blöcke sind regulatorisch festgelegt und für jeden Versorger gleich. Genau am verhandelbaren Beschaffungsteil setzt die Vermittlung des gebündelten Portfolios an einen passenden Versorger an. Die EEG-Umlage entfällt seit 2022.
Aus welchen Bestandteilen besteht der Strompreis?
Der Strompreis gliedert sich in mehrere Blöcke, von denen nur ein Teil verhandelbar ist. Die übrigen Bestandteile - Netzentgelte, Messstellenbetrieb, Konzessionsabgabe, Stromsteuer und die verbliebenen Umlagen - sind staatlich beziehungsweise regulatorisch festgelegt und bei jedem Versorger identisch. Die EEG-Umlage ist seit 2022 entfallen und kein Bestandteil des Strompreises mehr.
| Bestandteil | Verhandelbar? |
|---|---|
| Beschaffung/Vertrieb | Ja |
| Netzentgelte | Nein |
| Messstellenbetrieb | Nein |
| Konzessionsabgabe | Nein |
| Stromsteuer | Nein |
| KWKG-Umlage | Nein |
| Offshore-/§19-StromNEV-Umlage | Nein |
Welcher Teil lässt sich beeinflussen?
Verhandelbar ist ausschließlich der Beschaffungs- und Vertriebsanteil - also der Teil, den der Versorger am Großhandelsmarkt einkauft und mit seiner Marge versieht. Netzentgelte, Abgaben, Steuern und Umlagen sind regulatorisch fixiert und für alle Versorger gleich; an ihnen lässt sich nichts ändern. Wer den Strompreis einer Liegenschaft beeinflussen will, kann das daher nur über den Beschaffungsteil tun. Dessen Anteil am Gesamtpreis schwankt je nach Marktlage, ist aber der einzige Hebel, der überhaupt zur Verfügung steht.
Wo setzt die Vermittlung von CLEOenergy an?
CLEOenergy bündelt das Portfolio mehrerer Liegenschaften und vermittelt es an einen passenden Versorger. Der Hebel liegt ausschließlich beim verhandelbaren Beschaffungsteil - bei den festen, regulatorischen Bestandteilen ist kein Spielraum vorhanden. Ein größeres, gebündeltes Portfolio ist für Versorger attraktiver, was sich auf die Konditionen der Beschaffung auswirken kann. CLEOenergy ist dabei selbst kein Versorger und keine Plattform, sondern vermittelt das Gesamt-Portfolio an einen einzigen passenden Anbieter.
Wie wird die Provision berechnet?
Die Provision von CLEOenergy bezieht sich immer auf das gesamte vermittelte Portfolio und richtet sich nach dessen Größe sowie weiteren Faktoren - nicht nach einzelnen kWh-Sätzen. Sie kann je nach Konstellation an die Verwaltung und/oder an Eigentümer beziehungsweise WEG fließen. Mieter zahlen für ihren Strom weiterhin Grundversorger-Niveau; die Vermittlung verändert ausschließlich die Beschaffungsseite des Portfolios.
Häufige Fragen
Gibt es die EEG-Umlage 2026 noch?
Nein, die EEG-Umlage entfällt seit 2022 und ist kein Bestandteil des Strompreises mehr. Sie taucht weder in der Aufstellung der Preisbestandteile noch in der Abrechnung auf.
Warum lässt sich nur die Beschaffung verhandeln?
Netzentgelte, Messstellenbetrieb, Konzessionsabgabe, Stromsteuer und Umlagen sind regulatorisch festgelegt und für jeden Versorger gleich. Allein der Beschaffungs- und Vertriebsanteil unterscheidet sich zwischen den Anbietern und ist damit der einzige verhandelbare Block.
Bringt ein gebündeltes Portfolio bessere Beschaffungskonditionen?
Ein größeres Portfolio ist für Versorger attraktiver, was sich auf die Konditionen des verhandelbaren Beschaffungsteils auswirken kann. Garantien gibt es nicht, da die Konditionen von Marktlage und Versorgervorgaben abhängen.
Den verhandelbaren Teil heben
CLEOenergy bündelt Ihr Liegenschafts-Portfolio und vermittelt es an einen passenden Versorger - dort, wo der Strompreis überhaupt beeinflussbar ist.
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