Lohnt sich Energievermittlung für kleine Bestände?
Nicht jeder Bestand ist groß - und die ehrliche Antwort ist: Die Bündelung lohnt sich ab einer gewissen Größe deutlich mehr. Hier steht, wo der Richtwert liegt, warum es Volumen braucht und was für ein einzelnes Mehrfamilienhaus oder eine kleine WEG realistisch ist.
Wirtschaftlich wird die gebündelte Energievermittlung ab etwa 3 Mehrfamilienhäusern beziehungsweise 20 Wohneinheiten. Der Grund: Der Konditionsvorteil und damit die Provision skalieren mit der Abnahmemenge des gesamten Portfolios. Bei einem einzelnen MFH oder einer kleinen WEG ist eine Vermittlung zu marktüblichen Konditionen weiterhin möglich, der Provisionseffekt ist aber klein. Der Aufwand bleibt in jedem Fall schlank. Das ist ein ehrlicher Hinweis, kein Versprechen.
Ab wann lohnt sich die Bündelung?
Als Richtwert wird die gebündelte Vermittlung ab rund 3 Mehrfamilienhäusern beziehungsweise 20 Wohneinheiten wirtschaftlich interessant. Darüber wächst der Effekt mit der Portfoliogröße. CLEOenergy betrachtet dabei Objekte ab sieben Wohneinheiten, weil dort die professionell verwalteten und auf Rendite ausgelegten Bestände liegen.
Warum braucht es Volumen?
Der Vorteil der Bündelung entsteht aus der Menge: Größere Abnahmemengen verbessern die Konditionen, und der Konditionsvorteil aus dem Rahmenvertrag fließt als portfoliobezogene Provision an Verwaltung und/oder Eigentümer. Je kleiner das Portfolio, desto geringer der Hebel - die Mechanik ist dieselbe, nur der Betrag fällt entsprechend kleiner aus. Die Provision bezieht sich dabei nie auf einzelne Gebäude, sondern immer auf das Gesamtportfolio.
Und bei einem einzelnen MFH oder kleiner WEG?
Auch ein einzelnes Mehrfamilienhaus lässt sich an einen passenden Versorger vermitteln - der Mietertarif bleibt auf Grundversorger-Niveau, der Aufwand beschränkt sich auf zwei Dokumente pro Gebäude. Nur fällt der Provisionseffekt klein aus, weil das Volumen fehlt. Wir kommunizieren das offen, statt einen Vorteil zu versprechen, der bei kleiner Menge nicht trägt.
Wann es sich (noch) nicht lohnt
Objekte mit weniger als sieben Wohneinheiten sind nicht im Fokus und fließen nicht in unsere Rechenannahmen ein. Wer nur ein sehr kleines Objekt hält, ist mit der Grundversorgung oder einem eigenen Tarif oft ähnlich gut aufgestellt. Sobald der Bestand wächst oder mehrere kleine Objekte zusammenkommen, ändert sich die Rechnung.
Was Sie konkret tun können
Wer perspektivisch wächst oder mehrere Objekte hält, kann den Bestand schon heute bündeln und den Wechsel rollierend mit den jeweiligen Vertragsenden vollziehen. Der Provisionsrechner zeigt für Ihre konkrete Größe, ob und in welcher Höhe sich der Effekt einstellt - belastbar wird es mit Ihren Jahresrechnungen.
Häufige Fragen
Lohnt es sich bei einem einzelnen Mehrfamilienhaus?
Wirtschaftlich wird die Bündelung ab etwa 3 MFH beziehungsweise 20 Wohneinheiten. Darunter ist eine Vermittlung zu marktüblichen Konditionen möglich, der Provisionseffekt ist aber klein - ein ehrlicher Hinweis statt Versprechen.
Gibt es eine Mindestgröße?
CLEOenergy betrachtet Objekte ab sieben Wohneinheiten. Wirtschaftlich interessant wird die Bündelung ab rund 3 Mehrfamilienhäusern beziehungsweise 20 Wohneinheiten im Portfolio.
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