Eine Vollmacht. Wiederkehrende Provision. Null Risiko.

Methodik & Richtwerte: die Annahmen hinter unseren Zahlen

Damit Richtwerte und Beispielrechnungen nachvollziehbar bleiben, legen wir offen, welche Annahmen CLEOenergy verwendet - und aus welchen Quellen sie stammen.

Auf einen Blick

CLEOenergy betrachtet Mehrfamilienhäuser ab 7 Wohneinheiten (investoren- bzw. professionell verwaltete Bestände); maßgeblich ist ein Durchschnitt von rund 11,7 Wohnungen je Objekt. Verbrauchs-Richtwerte: Allgemeinstrom 250 bis 335 kWh je Wohneinheit, Heizgas je nach Zustand rund 4.270 bis über 12.950 kWh je 70-m²-Wohnung. Belastbar im Einzelfall bleibt immer die Jahresrechnung. Alle Quellen sind unten benannt.

Welche Gebäude betrachten wir?

CLEOenergy richtet sich an Mehrfamilienhäuser, die Investoren gehören oder professionell verwaltet werden und auf Rendite ausgelegt sind. Objekte mit weniger als sieben Wohneinheiten sind nicht im Fokus und fließen daher nicht in unsere Rechenannahmen ein. Maßgeblich ist der Durchschnitt über Objekte ab sieben Wohneinheiten - er liegt bei rund 11,7 Wohnungen je Gebäude (gerundet 12). Der oft genannte Gesamtmarktschnitt von 6,7 Wohnungen je Mehrfamilienhaus enthält die vielen Kleinobjekte mit drei bis sechs Wohnungen und ist für unsere Zielgruppe daher nicht aussagekräftig.

Gebäude-Annahmen (Zielgruppe ab 7 WE)

GrößeAnteil im FokusØ WE/Gebäude
7-12 WEca. 79 %8,8
13+ WEca. 21 %~22,6
Durchschnitt (ab 7 WE)100 %~11,7
Typische Wohnungsgröße-70 m²

Welche Verbrauchs-Richtwerte verwenden wir?

Für eine erste Einordnung dienen zwei Richtwerte - belastbar bleibt im Einzelfall immer die Jahresrechnung, nicht der Energieausweis. Pro Gebäude ergeben sich die Werte als Hochrechnung über die Zahl der Wohneinheiten.

Verbrauchs-Richtwerte MFH

PositionRichtwertpro Gebäude (Ø ~12 WE)
Allgemeinstrom250-335 kWh/WE/Jahrca. 2.900-3.900 kWh
Heizgas niedrig (Erdgas, 70 m²)ca. 4.270 kWh/Jahr (61 kWh/m²)-
Heizgas Durchschnittca. 7.980 kWh/Jahr (114 kWh/m²)ca. 93.000 kWh
Heizgas erhöhtab ca. 12.950 kWh/Jahr (185 kWh/m²)-

Die Heizgas-Kategorien folgen dem Heizspiegel und sind keine Energieausweis-Effizienzklassen - das sind unterschiedliche Systeme, die nicht gleichgesetzt werden.

Wie ordnen wir CO2 und den gesetzlichen Rahmen ein?

Für Erdgas rechnen wir mit einem CO2-Emissionsfaktor von rund 0,201 kg je Kilowattstunde (amtlicher Wert nach EBeV 2030, Anlage 2). Die Aufteilung der CO2-Kosten zwischen Vermieter und Mieter folgt dem Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz: bei Wohngebäuden einem Zehn-Stufenmodell (§ 5 i. V. m. Anlage CO2KostAufG), bei Nichtwohngebäuden zunächst hälftig (§ 8 CO2KostAufG). Der nationale CO2-Preis steigt nach BEHG (§ 10 Abs. 2) und geht ab 2028 in den EU-Emissionshandel ETS2 über (§ 24 BEHG); bis einschließlich 2027 gilt der nationale Preis weiter.

Was bedeutet das für die Zusammenarbeit mit CLEOenergy?

Diese Annahmen sind Orientierung, keine Zusage: Wir legen sie offen, damit Beispielrechnungen und der Provisionsrechner nachvollziehbar bleiben. Für die tatsächliche Vermittlung zählt immer die Jahresrechnung jedes Objekts. CLEOenergy bündelt das Portfolio und vermittelt es an einen passenden Versorger; eine etwaige Provision fließt an die Verwaltung und/oder den Eigentümer beziehungsweise die WEG, immer bezogen auf das gesamte Portfolio. Mieter zahlen Grundversorger-Niveau.

Häufige Fragen

Warum rechnet ihr mit rund 12 Wohnungen je Gebäude?

Weil CLEOenergy Objekte ab sieben Wohneinheiten betrachtet. Über diese Objekte liegt der Durchschnitt bei rund 11,7 Wohnungen (Zensus 2022). Der Gesamtmarktschnitt von 6,7 enthält Kleinobjekte unter sieben Wohnungen und ist für die Zielgruppe nicht maßgeblich.

Sind die Richtwerte für die Vermittlung verbindlich?

Nein. Sie dienen der ersten Orientierung. Belastbar ist immer der tatsächliche Verbrauch aus der Jahresrechnung des jeweiligen Objekts.

Quellen: Gebäude-/Wohnungszahlen: Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022; Verteilung via dena Gebäudereport 2025. Wohnfläche: Destatis-Fortschreibung 2021 (~70 m²/MFH-Wohnung). Allgemeinstrom: Bremer Energie Institut, „Allgemeinstrom in Wohngebäuden" (2009). Heizgas: Heizspiegel für Deutschland 2025 (co2online gGmbH mit Deutschem Mieterbund e. V., gefördert vom BMWK; Abrechnungsjahr 2024). CO2-Faktor Erdgas: EBeV 2030, Anlage 2.

Annahmen auf Ihren Bestand anwenden

Der Provisionsrechner nutzt diese Richtwerte als Startwerte - belastbar wird es mit Ihren Jahresrechnungen.

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