Eine Vollmacht. Wiederkehrende Provision. Null Risiko.

PV auf dem Mehrfamilienhaus: Welche Option passt?

Eine PV-Anlage auf dem Mehrfamilienhaus lässt sich auf vier grundsätzlich verschiedenen Wegen nutzen. Welcher davon zum Bestand passt, hängt von Dach, Anlagengröße und Verwaltungsaufwand ab - nicht von einer pauschalen Empfehlung.

Auf einen Blick

Für PV-Strom auf dem MFH gibt es vier Wege: Eigenverbrauch im Allgemeinstrom, klassischer Mieterstrom (gefördert, mit Pflichten), die schlankere gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) und die Volleinspeisung. Eigenverbrauch und Volleinspeisung kommen ohne Mieterbelieferung aus und sind administrativ schlank. Welcher Weg passt, richtet sich nach Dachfläche, Anlagengröße und Bestand. CLEOenergy erzeugt keinen Strom, sondern vermittelt den Reststrom-Bezug des Gebäudes an einen passenden Versorger.

Eigenverbrauch oder Volleinspeisung?

Beim reinen Eigenverbrauch deckt die Anlage den Allgemeinstrom des Gebäudes, etwa Treppenhaus, Aufzug und Pumpen. Der erzeugte Strom bleibt im Objekt, ohne dass Mieter beliefert werden. Bei der Volleinspeisung geht der gesamte erzeugte Strom ins Netz und wird vergütet. Beide Wege sind ohne Mieterbelieferung umsetzbar und damit administrativ schlank - es entsteht kein eigenes Liefer- und Abrechnungsverhältnis gegenüber den Wohnungen.

Mieterstrom oder gemeinschaftliche Gebäudeversorgung?

Soll der PV-Strom direkt an die Wohnungen fließen, stehen zwei Modelle zur Wahl. Klassischer Mieterstrom liefert den Strom vom Dach direkt an die Mieter und ist gefördert, bringt aber Pflichten mit - etwa die Vollversorgung und einen Tarif unter dem Grundversorgertarif. Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV), eingeführt mit dem Solarpaket I, ist die schlankere Variante, den im Haus erzeugten Strom an die Wohnungen zu verteilen: ohne Vollversorgungspflicht und ohne Mieterstromzuschlag, dafür auch ohne Förderung.

Die vier Wege im Überblick

OptionStrom geht anMieterbelieferungAufwand
EigenverbrauchAllgemeinstrom des Gebäudesneingering
Volleinspeisungkomplett ins Netzneingering
Klassischer MieterstromWohnungen (gefördert)jahöher
Gemeinschaftliche GebäudeversorgungWohnungen (ohne Förderung)jamittel

Welche Option passt zum Bestand?

Maßgeblich sind Dachfläche, geplante Anlagengröße und die Gegebenheiten des Bestands. Eine kleine Anlage, die nur den Allgemeinstrom deckt, spricht für den Eigenverbrauch; eine große Dachfläche kann Mieterstrom oder GGV tragen. Eine Vorab-Einordnung zeigt, welcher Weg im konkreten Objekt sinnvoll ist und wie sich Stromlieferung und Beschaffung sauber verzahnen lassen. Eine pauschal richtige Lösung gibt es nicht.

Wie ordnet sich CLEOenergy neben einer PV-Anlage ein?

CLEOenergy ist kein Versorger und betreibt keine PV-Anlage. CLEOenergy vermittelt das gebündelte Energieportfolio - insbesondere den Allgemeinstrom und den Reststrom-Bezug, den eine PV-Anlage nicht abdeckt - an einen passenden Versorger. Auch wer auf Eigenerzeugung setzt, bezieht in aller Regel Reststrom aus dem Netz; dieser Bezug lässt sich gemeinsam mit dem übrigen Bestand bündeln. Die daraus resultierende Provision wird an die Verwaltung und/oder den Eigentümer beziehungsweise die WEG ausgezahlt, immer bezogen auf das Gesamt-Portfolio und individuell vor Vertragsschluss beziffert.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Mieterstrom und GGV?

Klassischer Mieterstrom ist das geförderte Modell mit umfangreicheren Pflichten, etwa der Vollversorgung und einem Tarif unter dem Grundversorgertarif. Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung ist die schlankere Form der Verteilung des im Gebäude erzeugten Stroms an die Wohnungen - ohne Vollversorgungspflicht und ohne Zuschlag.

Brauche ich für die Provisionsvermittlung eine PV-Anlage?

Nein. Die Vermittlung des Allgemeinstrom- und Reststrom-Bezugs an einen Versorger ist von der Eigenerzeugung unabhängig und funktioniert mit oder ohne PV-Anlage.

Sind Eigenverbrauch und Volleinspeisung wirklich aufwandsarm?

Ja, im Vergleich zur Mieterbelieferung. Da kein Liefer- und Abrechnungsverhältnis gegenüber den Wohnungen entsteht, bleibt der administrative Aufwand gering.

Reststrom-Bezug ins Portfolio einbinden

Lassen Sie unverbindlich einordnen, welche PV-Option zu Ihrem Bestand passt und welche Provision der gebündelte Strombezug erreichen kann.

Zum Provisionsrechner

← Zurück zum Energie-Ratgeber